Zielwert erreicht: Einfamilienhaus mit Keller
Mit vereinfacht angesetztem Wärmebrückenzuschlag fehlte wenig zur angestrebten Effizienzhaus-Stufe. Die detaillierte Berechnung aller Anschlüsse brachte den Durchbruch – ohne zusätzliche Dämmung.
- Leistung
- Wärmebrückenberechnung
- Gebäude
- Einfamilienhaus, Neubau, mit Keller
- Ort
- Landkreis Aurich
- Für
- Energieberater
Ergebnis: Wärmebrückenzuschlag um 40 % gesenkt, angestrebte Effizienzhaus-Stufe erreicht. 26 Anschlüsse einzeln berechnet, zwei Details optimiert.



Ausgangslage
Ein Energieberater aus dem Landkreis Leer plante ein Einfamilienhaus mit Keller als Effizienzhaus. Mit dem vereinfacht angesetzten Wärmebrückenzuschlag von 0,03 W/(m²K) verfehlte die Berechnung die angestrebte Stufe knapp. Mehr Dämmung wollte der Bauherr vermeiden.
Was wir gemacht haben
Wir haben alle 26 relevanten Anschlüsse nach DIN EN ISO 10211 einzeln berechnet. Die größten Verluste lagen am Kellersockel und an den Fensteranschlüssen. Für zwei Details haben wir eine baubare Optimierung vorgeschlagen, die mit dem Rohbauer abgestimmt wurde.
Ergebnis
Der Wärmebrückenzuschlag sank von 0,03 auf 0,018 W/(m²K). Damit erreichte das Gebäude die angestrebte Effizienzhaus-Stufe – ohne dickere Dämmung. Der Energieberater erhielt Wärmebrückenliste, Detailzeichnungen, Längenaufmaß und Positionspläne für seinen Nachweis.
