Effizienzexperten24Energieberatung
mit Verstand.
04934 9100180 Kontakt
Referenz · Energieausweis · Juni 2026

Energieausweis für den Hausverkauf: Klinkerhaus von 1948 in Osteel

Für den Verkauf eines Klinkerhauses von 1948 brauchte die Eigentümerin einen Energieausweis. Wir haben das Haus vor Ort aufgenommen und einen Bedarfsausweis erstellt – mit klaren Hinweisen, wo Käufer ansetzen sollten.

Leistung
Energieausweis
Gebäude
Einfamilienhaus, Baujahr 1948, 114 m² Gebäudenutzfläche
Ort
Osteel (Brookmerland)
Für
Hausbesitzer

Ergebnis: Bedarfsausweis mit vier Modernisierungsempfehlungen – rechtzeitig für die Verkaufsanzeige.

Ausgangslage

Die Eigentümerin wollte ihr Einfamilienhaus in Osteel verkaufen. Für die Immobilienanzeige ist ein Energieausweis Pflicht, und der Endenergiebedarf muss in der Anzeige stehen. Bei einem Haus mit Baujahr 1948 und weniger als fünf Wohnungen kommt dafür nur ein Bedarfsausweis infrage – ein Verbrauchsausweis ist hier nicht zulässig.

Was wir gemacht haben

Hajo hat das Gebäude vor Ort aufgenommen: Klinkermauerwerk, Dach, Fenster, Heizung und Lüftung. Das Haus ist energetisch komplett unsaniert – Dach und Außenwände sind ungedämmt. Bei den Fenstern zählt jedes Detail – der Stempel im Abstandhalter zeigt, dass die Verglasung von 1996 stammt. Im Nebengebäude sitzen noch ältere Holzfenster. Geheizt wird mit einer Gasheizung von 2008, gelüftet über die Fenster. Erneuerbare Energien gibt es nicht.

Aus diesen Daten haben wir den Energiebedarf nach DIN V 18599 berechnet und den Ausweis erstellt – rechtzeitig, bevor die Anzeige online ging.

Ergebnis

Das Haus liegt mit einem Endenergiebedarf von 691 kWh/(m²a) in der Effizienzklasse H. Das ist für ein komplett unsaniertes Haus aus der Nachkriegszeit nicht ungewöhnlich. Der Ausweis empfiehlt vier Maßnahmen, am besten im Zusammenhang mit einer größeren Modernisierung: Dämmung des Daches, Dämmung der Außenwände, neue Fenster und eine neue Heizung.

Für Kaufinteressenten ist das eine ehrliche Grundlage: Sie sehen auf einen Blick, wo sie ansetzen müssen. Wer das Haus kauft, ist mit einem Sanierungsfahrplan gut beraten – er zeigt, in welcher Reihenfolge sich die Maßnahmen lohnen und welche Förderung möglich ist.